Solinger Handwerkskunst erleben!
Besichtigung und Führung Industriemuseum "Genkschmiede Hendrichs"
Besichtigung und Führung Balkhauser Kotten (alter Schleiferbetrieb)
Teilnehmen an einer Solinger Kaffeetafel
Treffpunkt 10.45 Gesenkschmiede Hendrichs
Teilnehmerzahl: 10 - 12
Bitte bei mir per Email an meine Adresse "klaus-peter.beck@t-online.de" anmelden.
Auch die, welche letzten Samstag beim fc-Treff, mündlich zugesagt haben
(kommen an erster Stelle in der Liste).
Kosten: incl. Führungen Eintritt und Kaffeetafel,
je nach Teilnehmer ( bei 10 = 21,00 € )
sorry: Eintritt (2,50 €) in der Gesenkschmiede kommt noch dazu.
Zugesagt: Jörg Zimmermann und Sohn
Wolfgang Zimmermann + Frau
Helmuth Sturm und Frau
Ilona
Guido
Ich
Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen
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In Solingen-Merscheid gibt es die Gesenkschmiede Hendrichs, ein Industriemuseum, das die Herstellung von Scheren vom Rohling bis zum Fertigprodukt veranschaulicht.
Balkhauser Kotten
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Das Schleifermuseum Balkhauser Kotten - bewahrt und wiedergegeben werden die für Solingen typischen und bedeutsamen historischen Schleifmethoden. Das Kuratorium Balkhauser Kotten e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, den Balkhauser Kotten als heimatgeschichtliches Museum zu erhalten.
»Das Wort „Kotten“ bezeichnet in Solingen nicht - wie sonst üblich - eine kleine Bauernbehausung (Kate), sondern eineSchleiferwerkstätte, in der seit dem späten 14. Jahrhundert mit Hilfe der Wasserkraft gearbeitet wurde. Solche Kotten oder Schleifmühlen entstanden zunächst in den Bachtälern, im 16. Jahrhundert auch am Lauf der Wupper. Die Wassermengen und das Gefälle des Flusses reichten aus, zahlreiche Schleifsteine und Pliestscheiben anzutreiben. Ihre höchste Zahl erreichten historische Schleiferwerkstätten im 17. Jahrhundert - 109 im Jahre 1684. Sie verloren ihre Bedeutung, als Dampfmaschinen und Elektromotoren die Schleifer vom Wasser unabhängig machten. Im Fachwerkstil des 18. Jahrhunderts wieder errichtet, bewahrt der Balkhauser Kotten die alte Handwerkstradition der Solingern Schleifer. Im Schleifermuseum kann man Scherenschleifern über die Schulter schauen, während sie ihre Tätigkeiten nach alter Überlieferung verrichten. In der Kottenstube zeigt der in dem Kotten tätige Designer seine Arbeiten und informiert durch Ausstellungen über geschichtliche Themen, über Industrie, Handwerk, Design und Kunst.«
(Quelle: Stadtinformation, Stadt Solingen)
Balkhauser Kotten. In dieser einstigen Doppelkottenanlage wurde bis in die zwanziger Jahre noch mit Wasserkraft gearbeitet. Der Außenkotten wurde im Februar 1950 niedergelegt, weil er dem Straßenbau im Wege stand. Im einstigen Innenkotten wurde am 14. April 1962 ein Schleifermuseum eröffnet. Es fiel am 11. Dezember 1969 einer Brandstiftung zum Opfer.
Der Wiederaufbau begann 1971, und am 4. November 1972 konnte das Arbeitsdenkmal durch den Eigentümer, das Kuratorium zur Pflege der Solinger Baudenkmäler, wieder der Öffentlichkeit übergeben werden. In der Planung ist die Öffnung des alten Obergrabens. Danach kann das vorhandene Wasserrad wieder mit Wasserkraft betrieben werden. Voraussetzung ist eine ebenfalls erforderliche Wiederherstellung von Schlacht und Schütz (mundartlich Schött [geschl. ö wie in Löwe] = Absperr-, Regulierungs-Vorrichtung).
Bei den Wasserrädern unterschied man sogenannte oberschlächtige und unterschlächtige Wasserräder (Schlacht, mundartlich Schlaihte = Wehr, Teichmauer; abgeschrägte Mauer, die das Wasser in den Obergraben und an das Wasserrad leitet.) Bei letzteren wurde das Rad durch das von unten her zulaufende Wasser angetrieben, was einen größeren Wasserdruck erforderte. Sie waren daher nur an der Wupper anzutreffen.
(Quelle: Solinger Tageblatt vom 15. August 1998)
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Klaus-Peter Beck
